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(Fotos (C) Pomposo Creative Team, Polina Ivanova, Phil Channing, Bregenzer Festspiele/Karl Forster)
Die kanadische Mezzosopranistin Kady Evanyshyn wird für ihre „schöne, kraftvolle Stimme und wunderbare Ausdruckskraft“ (Opernglas), ihren „leuchtenden Mezzosopran“ und ihr „psychologisch ausgewogenes Spiel“ (ORF Kultur) sowie ihre „Leidenschaft und beeindruckende Authentizität“ (Opernwelt) gelobt. 2025 wurde sie in die Liste „30 Classical Musicians under 30“ von CBC Music aufgenommen.
Als Ensemblemitglied der Staatsoper Hamburg wird Kady in der Spielzeit 2026/27 als Zerlina in Don Giovanni unter der Leitung von Omer Meir Welber und als Zaida in Il turco in Italia debütieren. Außerdem wird sie die Partie der Flora Bervoix in La traviata erneut singen und die Rollen der Rosa, der Königin der Feen, in Anna Bergmanns Neuproduktion von Humperdincks Dornröschen unter der musikalischen Leitung von Markus Poschner sowie der Wendy in der Uraufführung von Gordon Kampes Störtebeker, inszeniert von Martin G. Berger und dirigiert von Karsten Januschke, übernehmen.
In den vergangenen Spielzeiten gab sie zudem internationale Haus- und Rollendebüts als Amore in Sciarrinos Venere e Adone am Teatro La Fenice, als Cherubino in Le nozze di Figaro am Opernhaus Zürich, als Charlotte in Werther bei den Bregenzer Festspielen und als Hänsel beim Verbier Festival.
Während ihrer Zeit an der Staatsoper Hamburg – zunächst als Mitglied des Opernstudios und später als Ensemblemitglied – arbeitete sie mit renommierten Regisseuren wie Christoph Marthaler, Dmitry Tcherniakov und Tobias Kratzer zusammen und sang zahlreiche Rollen, darunter Meg Page in Falstaff, Annio in La clemenza di Tito, Ismene in Mitridate, Re di Ponto, Fjodor in Boris Godunov, Siébel in Faust, Tisbe in La Cenerentola, Amore in der Uraufführung von Venere e Adone unter Kent Nagano, Hänsel in Hänsel und Gretel, Glascha in Kát’a Kabanová, die 2. Dame in Die Zauberflöte, Laura in Luisa Miller, Kate Pinkerton in Madama Butterfly sowie Agnes in Unseres kleines Scheisskaff – Fucking Åmål, wobei sie von der Kritik viel Anerkennung erhielt.
Als engagierte Interpretin zeitgenössischer Musik brachte Kady Bruce Adolphes I Saw How Fragile and Infinitely Precious the World Is am Goddard Space Flight Center der NASA zur Uraufführung und sang Stefano Gervasonis Drei Grabschriften beim Focus Festival erstmals. Außerdem trat sie mit AXIOM in Jennifer Higdon’s Cold Mountain und Berios Folk Songs auf.
Ihr Debüt in der Carnegie Hall gab Kady im Rahmen eines Rezitals beim „Song Studio 2020“ von Renée Fleming. Sie war Halbfinalistin beim Renata Tebaldi International Voice Competition und Preisträgerin des Metropolitan Opera Laffont Competition 2023 (Region Gulf Coast).
Kady besitzt Bachelor- und Masterabschlüsse der Juilliard School, wo sie bei Edith Wiens studierte und mit dem John Erskine Prize ausgezeichnet wurde. Die ursprünglich aus Winnipeg, Manitoba, stammende Künstlerin ist Absolventin der Music Academy of the West, des Aspen Music Festival und von Classic Lyric Arts. Zudem wurde sie vom Manitoba Arts Council und der Sylva Gelber Music Foundation gefördert.